Montag, 4. April 2016

Die Hauptstraße...







...meiner Heimatstadt.
(Heute erzählt die Hobbyfotografin)


Man könnte den heutigen Guckloch-Beitrag auch:
 "Heute und wie es hier Früher einmal aussah", nennen!"

Auf die Idee zu diesem Thema,
 hat mich eine alte Postkarte gebracht. 





 Ich weiß leider nicht wie alt diese Karte ist,
aber ich schätze einmal, Anfang der "Siebziger Jahre?"

Damals hatten wir sogar noch ein Kaufhaus in unserer Stadt!
Im Volksmund "Klippel" genannt.


In dem PDF-Dokument: 
"Ein Rundgang durch das alte Griesheim," 
zeigt das erste Foto die "Griesheimer Chaussee,"
so wie sie in alten Zeiten einmal ausgesehen hat.
Es muss ungefähr in Nähe der Stelle entstanden sein, 
an dem mein Elternhaus heute noch steht!


Wenn du dir den linken, markanten Giebel, aus der Gründerzeit einprägst, 
dann dient er dir als Orientierungspunkt auf den gezeigten Fotos.



                                                                                                       18. Febr. 2016


Blickt man heute in diese Richtung,
dann traut man seinen Augen nicht!





 Ich glaube, es war in den Achtzigern, als die Hauptstraße 
(Wilhelm-Leuschner-Straße) verbreitert wurde.






Die alten Häuser wurden damals abgerissen, 
(alle auf dieser gegenüberliegenden Seite)
die Straße wurde verbreitert und die neuen Häuser nach hinten versetzt, 
 so entstand die heutige "Ladenzeile!"  

 Heute sind dafür drei Fotos nötig,
 um die markantesten Punkte der Kreuzung zu zeigen!
(oder man müsste aus einen viel größeren Abstand fotografieren)







Hier blicken wir in die andere Richtung.
(...nach Westen, die Straße führt nach Darmstadt)

Das ist die Tante meiner Mutter,
 an der Hand hält sie meine Tante! 

Das Foto könnte um das Jahr 1940 entstanden sein?
Mein Elternhaus gab es auf diesem Bild noch nicht.






Dieses Bild habe ich von der gleichen Stelle aus fotografiert,
an der die Tanten einst standen!





Man muss bedenken, das auch hier die Straße jetzt breiter ist.
Lediglich die Grünanlage im Hintergrund gab es damals schon!







Das ist das Haus der Großtante.
(Ich tippe mal auf Mitte der sechziger Jahre)






An gleicher Stelle steht jetzt ein dreistöckiges Wohnhaus.
Im Erdgeschoss befindet sich eine Fahrschule.

Mein Elternhaus steht im Hinterhof.
Es wurde erst nach dem Krieg gebaut.
Eigentümerin bin ich nicht mehr.






Das ist der Blick über unser altes Hoftor!
(Wahrscheinlich wahr das ebenfalls Anfang/Mitte der Sechziger)

In späteren Jahren war das Tor aus Metall. 

Gegenüber war ein Weißbindergeschäft.





Total anders gestaltet sich der Anblick in heutiger Zeit.






Ich stehe immer noch auf der Straße vor dem Elternhaus.
Dieses letzte Foto gibt noch einmal den Blick in die östliche Richtung frei.
Der Rote Pfeil zeigt den Giebel aus der Gründerzeit an.








Kommentare:

  1. Hallo liebe Heidi,
    das ist ja total interessant, wie das so aussieht, da überlege ich mir tatsächlich auch mal alte Bezirke von Stuttgart zu zeigen und wie es da ausgesehen hat.
    Ich merke mir das mal vor. Ich freue mich aber sehr, dass ich morgen bei dir im Guckloch einen Reisebericht zeigen darf und hoffe, du nimmst ihn auf.
    Lieben Gruß Eva

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  2. Liebe Heidi,
    ein ganz imposanter und lehrreicher Post, der sicher viel Arbeit
    bereitet hat. Aber es lohnt sich allemal. Danke fürs Zeigen.
    Einen guten Start in die neue Woche wünscht dir
    Irmi

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  3. Liebe Heidi!
    Absolut interessant was im Laufe der Zeit sich alles verändert und so Manches modernisiert wird.
    Ich bin immer wieder fasziniert wie die Dinge in den vergangenen Jahren ein anderes Gesicht erhalten haben.
    Ein ganz toller Beitrag ist das, der mir sehr gut gefällt.
    Wünsche dir eine schöne Woche!
    SUSANNE

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  4. Hallo liebe Heidi,
    das ist wirklich ein sehr interessanter Beitrag. Im ersten Foto fällt vor allem das totale Fehlen von Autos auf - unglaublich! Das mit der abgerissenen Häuserzeile wäre gleich meine Frage gewesen, die du aber schon beantwortet hast. Irgendwie ist das ja schon heftig. Der Link zu dem PDF-Dokument ist übrigens auch hochinteressant - danke dafür. Ich kenne "euer" Griesheim gar nicht. Ich war neulich mal wieder in Ff-Bockenheim unterwegs, wo ich als Studentin in den 1970er Jahren mal zeitweise gewohnt habe. Da hat sich, zumindest teilweise, auch derartig viel verändert, dass ich mich kaum noch ausgekannt habe.
    Liebe Grüße
    Elke

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  5. Liebe Heidi,
    der Post mit den Einblicken gefällt mir sehr gut und habe ich so noch nicht gesehen. Allerdings dachte ich, je mehr du "alt" und "neu" gezeigt hast: Oh Gott, oh Gott, was ist da bloß passiert? Modern ist schön und gut, aber der Charme der alten Häuser und überhaupt. Das ist alles weg. Ich weiß nicht wie du diese Veränderung empfindest, aber ich finde deine Bilder von früher ansprechender. Ich hoffe, du verstehst was ich mit meinem Gestammel sagen will.
    DAnke für diese Einblicke. Sehr interessant. Wäre interessant, auch von anderen Orten zu sehen.
    Einen wunderbaren Tag wünsche ich dir.
    Liebe Grüße
    Jessica

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  6. Hallo Heidi,
    eine tolle Idee früher und heute mal zu vergleichen und in Bildern festzuhalten. Regt bestimmt einige andere an (mich auf jeden Fall).
    Einen guten Start in die neue Woche wünscht
    Kirsi

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  7. Hallo Heidi,
    wow! Was eine faszinierende Zusammenstellung. Danke!
    Lg, Tanja

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  8. Oh man, das kann man ja fast nicht glauben, wie sich alles verändert hat....und es ist nicht schöner geworden. Das ist eine tolle Gegenüberstellung, dieser direkte Vergleich. Früher waren die Dörfer und Städte viel individueller, heute sieht es irgendwie überall gleich aus...Wie schön, wenn ich manchen Städten die "Altstadt" noch erhalten ist und wird.
    LG, Ophelia

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  9. Liebe Heidi,
    ich kann es fast nicht glauben, es sieht alles total anders aus. Ob es besser ist , das mag ich jetzt nicht sagen.
    Mir hat das Haus von Deiner Tante gefallen mit den schönen alten Fensterläden. Und den gemütlichen Straßen.
    Nun ja das ist die neue Zeit in der wir leben.
    Schöne Erinnerung ist es für Dich auf jeden Fall.
    Lieben Gruß Ursula

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  10. Liebe Heidi,
    die Straße ist ja gar nicht mehr wieder zu erkennen. Alles sieht total anders aus. So modern und neu. Eigentlich aber auch ein bisschen schade das alle alten Häuser weichen mussten.
    Vielen Dank für die schöne Oster-Mail. Ich habe mich sehr gefreut. Die Karte ist wunderschön.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

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  11. Liebe Heidi,

    ich bin total fasziniert von Deinem Post. So hat also alles einmal ausgesehen. Ich finde Du hast Dir so viel Mühe gemacht diesen Post zu erstellen. Für mich ist das natürlich total interessant als zugezogene Griesemerin. Ich werde jetzt immer genau nach dem Giebelchen gucken wenn ich mit meinem Radl die Chaussee entlangfahre und wenn ich beim Metzger bin weiß ich nun, dass Dein Elternhaus da gerade nebenan stand, das wußte ich ja auch alles noch nicht. Auch der Anhang ist wirklich super interessant zu lesen... Danke fürs Zeigen.

    Liebe Grüße auf die andere Seite der Hauptstraße
    die Kerstin

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  12. Guten Morgen liebe Heidi,

    ich bin begeistert von deinem Post. So schaue ich soooo gerne alte Fotos an und dann hier auch noch so der Vergleich sehen zu können ist toll. Pro und Contra mit der Veränderung, denn ich finde es dann doch auch schade wenn solch alte Gebäude weichen müssen. Igendwie geht da immer Charme verloren in meinen Augen.

    Wiedererkennungswerte sind wirklich kaum vorhanden und toll dass du auf den Giebel hingewiesen hast, ebenso klasse der Link. Danke dir dafür, mir hat es echt supergut gefallen, auch wenn ich die Gegend nicht kenne.

    Herzliche Grüsse

    N☼va...die sich auch freut morgen auch was zeigen zu können.

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  13. So viel Veränderung! Die alten Karten sind wunderschön, wenigstens sind dort noch die alten Strassen zu sehen. Wenn schon "in echt" fast nichts bewahrt wurde.
    Das ist sicher keine einfache Gratwanderung, das "Bewahren" und "Erneuern".
    Ein toller Post, danke schön
    liebe Grüsse
    Elisabeth

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  14. ein weitergeleiteter Kommentar von meiner Mama:

    Liebe Heidi,

    Uii, das hast Du ganz arg schön dargestellt, gefällt mir sehr gut.(:))) Ich liebe diese Zeit in der noch so eine Ruhe herrschte auf den Straßen, wo die Autos nach Winker hatten statt Blinker. ....und der schöne Giebel, so sollte mal wieder öfter gebaut werden. Ein bisschen kenne ich ja Griesheim auch, wenn wir in die Lilienthalstraße fuhren, anfangs logierten wir ja bei Vater Jahn. Die Radtour ins Ried bleibt auch unvergessen, vor allen Dingen die vielen Stechmücken. ....und ganz unvergesslich bleibt natürlich das gute Eis vom Eis Franz. Ach, ich gerate ins schwärmen, Städte in der Größe von Griesheim sind total ideal. Von meiner Heimatstadt gibt's nur Bilder von Ruinen und Trümmerhaufen. Als 4jährige sagte ich immer nach einem Bombenangriff wenn wir aus dem Bunker kamen: Mama "Scherbes, Scherbes und ich begann zu schluchzen.
    Liebe Abendgrüsse von Helga und Helmut

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  15. Hallo Heidi,
    heute habe ich mich sehr lange bei dir aufgehalten.
    Zu interessant ist das Vergleichen der alten und neuen Stadtansichten.
    So viel hat sich verändert, selbst Einheimische würden bei einem Besuch nach Jahrzehnten kaum etwas wiedererkennen.
    Auch wenn viele den alten Zeiten nachjammern, denke ich, dass die Menschen in den neuen Häusern viel angenehmer wohnen.
    LG Anette

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  16. Liebe Heidi,
    hach da kommen so einige Erinnerungen wieder hoch. Genauso wie auf der Postkarte kenne ich noch unsere Chaussee, bin Jahrgang 68, also war es bestimmt in den 70ern. Der Klippel, gegenüber die Haushaltwaren und weiter hinten gab es tatsächlich mal Baustoffe. Unseren Hobbykeller vermisse ich auch noch sehr.
    Herzliche Grüße
    Stephie

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  17. Hallo Heidi,
    ein toller Post!
    Ich kenne ja weder die Straße damals noch heute, kann aber sagen die Straßen und Häuserzüge von damals hatten einfach viel mehr Charme. Das kenne ich auch aus unserer eigenen Stadt. Der städtische Geschichtsverein hat ein Buch heraus gegeben, dass zeigt welche Straßen im Laufe der Zeit verloren gegangen sind....ich finde sehr schade.

    Liebe Grüße

    Monika

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  18. Hallo Heidi,

    ein wirklich sehr spannender Beitrag von Dir. Ich liebe solche Einblicke, man kann richtig die Veränderungen erkennen und es ist wirklich Wahnsinn, wie sich alles verändert hat - nicht wahr?

    Deine Gegenüberstellungen sind wirklich toll, ich habe da ein Buch von Darmstadt mit alten Ansichten - ist so ähnlich :)

    Liebe Grüße
    Björn :)

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  19. Wahnsinn wie sich die Straße geändert hat. Das ist schon krass. So breit und modern. Richtig schade, dass nur dieses alte Haus mit dem Giebel noch zu stehen scheint und von der Geschichte erzählt. Wie gut, dass du dieses alten Fotos und Postkarten hast.
    Solche Früher-Jetzt-Fotos sind total spannend.
    Danke fürs zeigen.
    Liebe Grüße
    Gusta

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  20. Das ist sehr interessant, aber kaum noch vorstellbar. So sehr hat sich das Stadt-Bild gewandelt. Darmstadt ist wunderschön...ich hatte dort einen Groß-Onkel und war inzwischen schon selber dort...u.a. staunend am Hundertwasser-Wohngebiet....:-)
    Mein Elternhaus ist zum Glück noch so, wie ich es kannte, außer kleine Modernisierungsmaßnahmen, wie Hausisolierung und dadurch verschwundene grüne Fensterläden. Die Stadt selber (Leipzig) hat sich in den letzten 25 Jahren dagegen so verändert, dass ich auch da manchmal nichts mehr wiederkenne. Dann stelle ich mir oft die Frage....ist das eigentlich meine Heimat?
    LG Sigrun

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  21. Hallo Heidi,
    es ist schon erstaulich wie sich die eigene Heimatstadt verändert hat, bei mir ist es genauso als Kind der 60er sah es in meiner Heimatstadt völlig anders aus als heute, leider wurde bei uns in der Familie damals nur wenig fotografiert aber die Bilder im Kopf haben sich mir für immer eingeprägt !

    Vielen Dank für deinen lieben Besuch auf meinem Blog und es hat mir bei meinem Gegenbesuch bei dir so gut gefallen, dass ich mich sofort hier als Follower eingetragen habe^^

    Liebe Grüße
    und einen schönen Donnerstagabend
    wünscht dir Claudia

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  22. ein interessanter post. Schön dass du alte und aktuelle Bilder im Vergleich zeigst.
    Herzliche Grüße von Heidi-Trollspecht

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  23. Liebe Heidi....das ist eine tolle Post ❤️ Ich mag solche Bilder und Geschichten sehr, wie war es vorher wie isses jetzt....
    Sehr Interessant und eigentlich schade wie es sich entwickelt hat, zumindestens gefallen mir die Häuser und Straßen von früher besser aber vielleicht liegt es darin das ich ein Landei und niemals ein Großtadt Ei bin ;) 💕
    Liebe Grüße Patrizia

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  24. Estou a tentar visitar todos os seguidores do Peregrino E Servo, pois por uma acção do google meu perfil sumiu e estava a seguir o seu blog sem foto e agora tive de voltar a seguir, com outra foto. Aproveito para deixar um fraterno abraço e muita paz e saúde.
    António Jesus Batalha.

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  25. Hallo liebe Heidi,
    wow was für ein Unterschied... zwischen dem Früher und Heute liegen Welten.
    So etwas ist immer sehr interessant, wie sich eine beschaulische kleine Stadt über die Jahre verändert.
    Wenn ich da an meine Heimatstadt denke ... das müsste ich auch mal machen, ich glaube ich würde sie auch nicht wieder erkennen.

    Ganz lieben Dank für Deine tröstenden Worte.
    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende...

    Liebe Grüße
    Biggi

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