Montag, 2. Mai 2016

Erinnerung




http://zaunblicke.blogspot.de/


* * * * *





Dieses Foto hat meine Schriftführerin, 
vor vielen, vielen Jahren selbst geknipst.
Damals war sie noch ein Kind.
Man merkt es auch an der Perspektive,
entweder hat der Fotograf gekniet,
oder er war nicht groß!

Rechts im Bild, steht die Mutter der Kind-Fotografin
und neben ihr die Tante der Mutter und deren Mann -
aufgenommen im heimischen Garten.





Auch vor dem Heidelberger Schloß, 
sind Onkel und Tante zu sehen. (Vordere Reihe, rechts)

Es geht aber im heutigen Beitrag nicht um diese Beiden.




Nein, erzählt werden soll von von ihrem Sohn.




Hier als Konfirmand, geboren am 1.10.1941.

Seine Eltern und auch er selbst, leben schon lange nicht mehr.

Die Schriftführerin kann sich noch vage an ihn erinnern.
Hatte er nicht, den Beruf "Weißbinder" gelernt?





Kurt Bräunlich wurde nur 19 Jahre alt.
In den 50/60ziger Jahren, war es besonders bei jungen Leuten
sehr in Mode, über das Wochenende am Rhein zu zelten...
In der Sterbeurkunde steht:
... ist am 30. Juli 1961, um 14 Uhr 45 Min.,
in Stockstadt im Altrhein Stromkilometer 128, tot aufgefunden worden.
Wahrscheinlich ein Badeunfall, er war nicht der einzige in damaliger Zeit, 
auch die Badeseen hatten ihre Tücken!

Eine Tragödie,
das Schlimmste, was Eltern widerfahren kann!
Schon sehr lange ist das Geschehene Vergangenheit, 
aber das Drama ist noch nicht vergessen und in Erinnerung, 
der auf ewig junggebliebene Mann ebenfalls!


Deine






Kommentare:

  1. Liebe Heidi und Susi!
    Das kann ich mir lebhaft vorstellen, dass diese schmerzliche Tragödie bei deiner Familie/Verwandten sich auf Ewig in den Herzen fest hält.
    Das ist ein Geschehniss, welches wirklich Eltern nie erleben sollten.
    Viele liebe Grüße SUSANNE

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  2. Selbst heute noch, so habe ich auch noch Badeunfälle in Seen mitbekommen; hier sind es nun fast wöchentlich tötliche Badeunfälle im Atlantik. Erst letzte Woche wieder ein Familienvater (Deutscher) der im Meer einen Herzinfakt bekommen hat. Es ist wirklich schrecklich und es heisst ja auch: eine Mutter sollte ihr Kind niemals zuerst ans Grab begleiten müssen...

    Du hast einen schönen Erinnerungspost gestaltet.

    Liebe Grüsse

    N☼va

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  3. Liebe Susi,
    ein ganz schlimme Geschichte. Es ist immer schlimm, wenn Eltern ihr Kind begraben müssen.
    Meiner Schwester ging es mit zwei Kindern im Babyalter so.

    Badeunfälle kommen leider immer wieder vor, man weiß gar nicht, was man sagen soll.

    Alles Liebe und Gruß
    Eva

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  4. Liebe Susi,
    eine tragische Erinnerung. Für die Eltern des jungen Mannes war das damals eine schlimme Sache gewesen.
    Schön das dein Fraueli all die alten Bilder aufbewahrt und noch darüber so vieles weiss. So kann man an vergangenes Leben gut erinnern, meint mein Fraueli.

    Schnurrige Grüessli zu euch
    Fiona

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  5. Liebe Susi,
    Ich glaube, dass ist das Schrecklichste was Eltern widerfahren kann, wenn sie ein
    Kind begraben müssen.
    Mit diesen Erinnerungen und Fotos hast du einen zwar schmerzlichen Post geschrieben,
    doch das Leben besteht nicht nur aus Freude, das Leid ist auch immer allgegenwärtig.
    Lg und einen fröhlichen Tag.
    Sadie

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  6. Liebe Susi,
    das hast Du sehr schön geschrieben. Ich mag gar nicht dran denken, was in Eltern so vorgeht.
    Ich musste doch aber eben nachschauen was ein Weißbinder ist, diesen Beruf kannte ich gar nicht.
    Einen schönen Tag und viele Grüße
    Kirsi

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  7. Ich guck sie ja so gerne - deine alten Fotos.

    Liebe Grüße - Monika

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  8. Liebe Heidi,

    ohje, das ist ja tragisch. So ein chicer junger Mann und dann endet das Leben so plötzlich. Ob die Eltern je darüber hinweg gekommen sind ?. Ich finde es schön, dass Du all diese Bilder aufgehoben hast und dem jungen Mann hier einen Post gewidmet hast.

    Liebe Grüße
    Kerstin

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