Freitag, 7. Oktober 2016

Die Ahnen!



Nach langer Sommerpause, 
gibt es heute wieder einen Beitrag für das "Guckloch!"

 Hast du schon einmal Ahnenforschung betrieben?
Diese könnte sich für dich, zu einer spannenden Angelegenheit entwickeln?

Viel einfacher wäre es, wenn es noch Angehörige gäbe, 
die man fragen könnte?

Doch auch deren Kenntnisse 
reichen meist nur zwei Generationen zurück. 




Das ist der Uropa meiner Schriftführerin.
Er war Fuhrunternehmer, Feilenhauer und Gastwirt.
 1871 - 1940 


Das ist seine Frau.
Das Foto zeigt, wie sie im Alter aussah.
(geb.1869)
Geheiratet haben sie am 19. Dezember 1895.
Sie hatten 6 Kinder. 


Alte Unterlagen belegen das.
Die "Administratorin" (mein Frauli), hat noch viele alte Dokumente, 
die bis ins 17. Jahrhundert zurückreichen.
Ich denke, im Dritten Reich wurden diese Dokumente 
als Abstammungsurkunden benötigt?




Doch hier beginnt schon das Rätsel.
Waren das die Eltern der Uroma, die da hießen:
Georg Adam Saul, Taglöhner in Lützel-Wiebelsbach (1840) und
Eva Margarethe Saul, geb. Olt, seine Frau?

Oder zeigt das Bild eine ältere Generation, etwa:
Johannes Niklaus Saul, geb. 1804 mit
Maria Elisabetha Saul, geb. 1804?

Diese zwei Menschen blicken ernst, 
das Leben war schwierig in früheren Zeiten!



 Aber die Ahnenreihe der männliche Linie liest sich so:



Philipp Basel, 1898 - 1961

Eltern: Gastwirt Philipp Basel, 1871 - 1940,
seit 1895 verh. mit Anna Maria Saul, geb. 1869 in Lützel-Wiebelsbach, 
Tochter des Handarbeiters Adam Saul und Eva Marg. Old.

Eltern: Wagenwärter Heinrich Basel, 1833 - 1899,
seit 1868 verh. mit Elisabetha Zutavern, 36 Jahre alt, 
Tochter des Küfers Johann Georg Zutavern und Maria Eva Vogel aus Heitelsheim, Amt Bruchsal.

Eltern: Maurer Joh. Jacob Basel, 1801 - 1854,
seit 1829 verh. mit Elisabeth Klippel, 27 Jahre alt, 
Tochter von Tobias Klippel und Anna Cath. Huck. 

Eltern: Grenadier im Leibregiment Ewald Basel, 1772 - ?,
seit 31.7.1799 verh. mit Catharina Astheimer
(keine weiteren Angaben, napoleonische Kriege, verlustreicher Rußlandfeldzug usw.?).

Eltern: Johann Georg Basel, 1735 -?,
seit 1762 verh. mit Anna Catharina Hoffmann, 
Tochter des Beisassen Conrad Hoffmann. 

Eltern: Johann Heinrich Basel, 1701 - 1749,
kein Traueintrag in Griesheim, Ehefrau Elisabeth Christina, geb.?

Eltern: Zacharias Basel, gest. 1704,
seit 1692 in 2. Ehe verheiratet mit Katharina Nothnagel, gest. im Alter von 49 Jahren 1719, 
Tochter von Johann Nothnagel. 
Zacharias Basel war aus der "Herrschaft Ither" nach Griesheim gekommen 
und hatte 1679 die Anna Eleonore Funk geheiratet, die 1691 verstorben ist. 
Wenn Zacharias Basel bei der ersten Heirat zwischen 20 und 30 Jahre alt gewesen ist, 
dann müsste er zwischen 1649 und 1659 geboren sein.

Dies recherchierte ein bekannter, hiesiger Heimatforscher, vielen Dank an ihn!


 Vielleicht hast du auch einen kleinen Beitrag für unser Guckloch?
Dann klicke dich hier ein:


http://zaunblicke.blogspot.de/

Hinterlasse dort einfach eine Nachricht, wenn dein Beitrag fertig ist, 
damit du verlinkt werden kannst.

Es freut sich auf Dich...

Deine


 
 

Kommentare:

  1. Das muss wirklich sehr spannend sein. Leider kann ich keine Opis oder Omis mehr fragen, aber noch einige alte Fotos begleiten sie mich seit Jahren und auch hier in der Wohnküche und im Wohnzimmer hängen sie gerahmt an den Wänden^^

    Würde einen aber wirklich mal interessieren wie der gesamte Verlauf wäre, gell^^

    Freue mich das es wieder weitergeht und habe auch schon weitere Post im Kopf, muss allerdings noch das mit Fotos klären ,-)

    Schönen Start ins Wochenende gewünscht sende ich liebe Grüsse

    N☼va

    AntwortenLöschen
  2. Guten Morgen meine Süße,
    das ist ja interessant und auch aufwändig. Aber ist macht auch Spaß. Ich bin zur Zeit auch dabei die Geschichte meines Vaters zu recherchieren. Das ist so aufwändig, weil die Akten überall archiviert sind. Zuletzt war ich in Freiburg im Militärarchiv.

    Ich klinke mich mal ein mit der Geschichte von Katharina von Rußland.

    Viele liebe Streichler für dich.

    Lieben Gruß Eva

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Nun hatte ich den Link vergessen. Hier ist er

      http://rundumludwigsburg.blogspot.de/2016/09/katharina-pawlowna-romanowa-grofurstin.html

      Lieben Gruß Eva

      Löschen
    2. was ich auch schön finde sind die zeichen an Haus * Möbel * Wäsche oft nur Vornamen * Datum *
      es sind spuren die man gerne sieht ! liebe grüsse

      Löschen
  3. Hallo liebe Heidi,
    ach ja Ahnenforschung ist eine sehr spannende Sache.
    Ich habe von meiner Mutter viele Informationen und Fotos bekommen und bewahre sie gut auf.
    Meine Großeltern und Eltern habe ich im oberen Flur zum Schlafzimmer eingerahmt an der Wand hängen. Auch die Großeltern meines Mannes hängen dort.
    Vor einiger Zeit habe ich mir mal die Mühe gemacht und einen kleinen Satmmbaum geschrieben. Den hatte ich auch ausgedruckt und er hängt im Schlafzimmer.

    Meine Eltern musste, da sie im Krieg geheiratet hatten, eine Abstammungsurkunde vorlegen. Wie alle Urkunden meiner Eltern habe ich auch noch diese.

    Schön das Du uns an Deiner Vergangenheit teilhaben lässt.

    Liebe Grüße
    Biggi

    AntwortenLöschen
  4. Wer im 17. Jahrhundert meine Vorfahren waren, kann ich, liebe Heidi, nie und nimmer mehr belegen.
    Aber meine Mutti hat auf ihrer Flucht aus Westpreußen noch ein Foto 'gerettet', das für mich viele
    Fragezeichen beinhaltet. Vielleicht sollte ich mal einen Text dazu schreiben?
    Ein schönes Wochenende und liebe Grüße von Edith

    AntwortenLöschen
  5. Oh ja, das habe ich auch schon betrieben. Und ein Foto der Ururoma mit Kopftuch und Ehemann habe ich auch, es sieht fast identisch aus. Sogar ins Elsass bin ich gefahren, dort wollten sie mich aber nicht verstehen. Ich kann nur Englisch und sie wollten nicht. Typisch. In Rathäusern sollte sowas eigentlich nicht sein.

    Sigrun

    AntwortenLöschen
  6. Ui liebe Heidi, da hast Du ja ganz schön recherchieren müssen. Sehr interessant vorallem für Dich und Deinen Bub. Auch wenn es ihn jetzt vielleicht nicht interessieren wird, später dann sicher. Ja, die Zeit war sicher nicht einfach und die Menschen sind ja auch gar nicht so alt geworden, an den Gesichtern sieht man es immer ganz deutlich. Einen schönen Sonntagabend.

    Liebe Grüße
    Kerstin

    AntwortenLöschen
  7. ein weitergeleiteter Kommentar von meiner Mama:

    Liebe Heidi,

    ich stell was zusammen fürs Guckloch für Dich, ob's wohl interessiert?

    Liebe Grüße von der Helga und danke für den Kommentar zu den Lupinen. 😄

    AntwortenLöschen
  8. O que nos faz amigos é essa capacidade de sermos muitos, mesmo quando somos dois.
    Pe. Fábio de Melo
    BELAS RECORDAÇÕES!
    Um doce abraço, Marie.

    AntwortenLöschen
  9. Das ist eine wertvolle Ahnenarbeit, die du betreibst, liebe Heidi, nicht nur für dich, sondern auch die weiteren Nachkommen. Hoffentlich haben deine Kinder Interesse daran, diese Tradition fortzusetzen. Kerstins Kommentar oben entnehme ich, dass du einen Sohn hast.
    Vielleicht bekommst du das ja noch heraus, wer das besagte Ehepaar oben auf dem Foto war.
    Hast du evtl. noch Verwandte, die dabei behilflich sein könnten?

    Liebe Grüße und dir einen schönen Nachmittag
    Christa

    PS Weißt du inzwischen, um welche Vogelfeder es sich handelte, von der du mir berichtetest?

    AntwortenLöschen
  10. Das ist richtig interessant. Ahnenforschung braucht ganz schön viel zeit und detektivarbeit (manchmal) schön, dass du auf so einen langen "Stammbaum" zurück blicken kannst. Die Fotos sind wieder mal ein schöner Blick zurück.
    liebe grüße
    gusta

    AntwortenLöschen
  11. Beeindruckend wieviele Dokumente Du noch über Deine Vorfahren hast. Das ist sehr interessant. Bie mir reicht es leider nur bis zu meinen Großeltern zurück.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

    AntwortenLöschen