Sonntag, 9. September 2018

Der Ausflug meiner...


...Schreiberin führt nach 'WEINHEIM' an die Bergstraße.


Das Weinheimer Schloss wurde im Jahre 1537 in seiner
heutigen Form errichtet. Das Weinheimer Rathaus ist darin untergebracht.
Der ganze geschichtliche Werdegang des Schlosses soll hier nicht
 wiedergeben werden.Wer sich aber dafür interessiert: "Klick"


Nur soviel:
Schlossturm und Zwischenbau wurden 1868 von
'Freiherr Christian Friedrich Gustav von Berckheim' errichtet.
Im Februar diesen Jahres, ist mit 'Constantin Christian Graf von Berckheim'
 der letzte Nachfahre der Weinheimer Schlossbesitzer gestorben. 


Seit 1938 befindet sich das Schloss
 mit angrenzendem Park im Besitz der Stadt.


Deutschlands größte Zeder wächst im angrenzenden Schlosspark.
Sie passt in ihrer enormen Breite nicht einmal zur Hälfte ganz auf's Bild!


Auch die Größe und Wuchtigkeit des Stammes, 
kann mit der Kamera nur begrenzt wiedergegeben werden!!!
Allein der Inhalt dieser zwei abgebildeten Container, ist zur Zeit
 für die tägliche Bewässerung, dieser riesigen Zeder von Nöten!


Schon ab der letzten Juni -Woche,
 sind viele Feuerwehren aus der unmittelbaren Umgebung,
 mit der unentwegten Bewässerung dieses Baumes beschäftigt.
(...aber auch um den Exotenwald sind sie bemüht)


Das sind Zedern-Zapfen, zum Schloss gehört auch ein großer Exotenwald.
Dieses Arboretum wurde 1872 gegründet, ist 60 ha groß 
und damit eines der großen in ganz Europa.


Beeindruckt hat auch die
Erzählung des "Fremdenverführers," 
(...stand so auf seinem Namensschild zu lesen) 
über eine gewisse "Lady Jane von Edenborough."
Sie war bekannt als Mätresse und Ehefrau mehrerer, bekannter
Persönlichkeiten zur damaligen Zeit, darunter auch "Honoré de Balzac."


1835 war die geb. Lady Jane Digby, noch die Ehefrau des
Baron von Venningen, mit dem sie kurzzeitig auf dem Schloss lebte.
Schon damals verrufen, setzte sie aber noch eins 'drauf und heiratete
einen griechischen Grafen, danach mit 46 Jahren einen Scheich,
wow, was für ein Leben! Nachzulesen: "Hier"


Im Gedächtnis haften geblieben ist auch ein gewisser Ginkgo-Baum.
Streng genommen, gehört der Ginkgo zu den Nadelbäumen
und überhaupt ist er die älteste Baumart der Erde,
meinte der Fremdenverführer?


Ein zwischen Buchseiten gepresstes, grünes Blatt,
 behält seine Farbe und bringt reichlichen Geldsegen?
Ein braunes, trockenes Blatt, steckt jetzt in Frauchens Geldbörse.
Vielleicht hilft's?


Mammutbäume findet man auch im Schlosspark.
Wohlbemerkt, hier ist noch kein Exotenwald!


Es gibt einen Teich, mit Blick auf zwei Burgen und einer Meerjungfrau.

Entflohene Sittiche lieben Schlossgärten und Exotenwäldern
und deren Umgebung. In einer Vogelvoliere, fanden
und finden sie ein neues Zuhause.


Im Familienwappen der letzten Schlossbesitzer trohnt eine goldene Ente.
Auf die Ente als Schutzpatron im Wappen, war Verlass. Auf manierliche Entenart
 und -weise, hat sie das Schloss einst vor großem Unheil bewahren können.
Damals nämlich, als die ganze, aufgeschreckte Vogel-Sippschaft sich
vom Ententeich erhob und den Schlossherren mit dieser Aktion,
lauthals schnatternd, vor den im Hinterhalt
 lauernden Angreifern warnen konnte!


Viele alte Tore gibt es in Schlossnähe.


Kannst Du (auf dem Bild im Bild)
den Straßenverlauf zwischen den zwei großen Toren erkennen?
Das ist der Verlauf der Bergstraße, zu Zeiten der Wegezölle!


Aus einer anderen Perspektive aufgenommen,
 aber gleich von beiden Seiten im Bild festgehalten:
Das ist die alte Bergstraße, sie zu befahren
kostete damals "Pflastergeld!"


Ja, das war wirklich ein toller,
wie auch ein lehrreicher Betriebsausflug.

Gelle-mio?

Soll heißen: Stimmt's?


Deine





PS: Es folgt eine September-Blogpause!




Wir kennen diese seltsamen Blüten nicht,
 kennst Du ihren Namen?


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